Tequila Fortaleza

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Tequila Fortaleza wurde zwar erst im Jahr 2005 ins Leben gerufen und ist damit relativ neu auf dem Markt, aber hinter der Marke steht eine Geschichte, die mehr als 140 Jahre zurückreicht.
Ur-Ur-Großvater Don Cenobio, gründete seine erste Brennerei – La Perseverancia – im Jahre 1873, in Jalisco, Tequila.
Nicht nur, dass Don Cenobio der erste war, der „Mezcal de Tequila“ in die Vereinigten Staaten exportierte, er den Namen auf Tequila verkürzte, und für die Zubereitung von Erdöfen auf dampfgaren wechselte, er stellte ebenfalls fest, dass die Cenobio Blue Agave die beste geeignetste zur Herstellung von Tequila war.
Als Don Cenobio 1909 starb, übernahm sein Sohn Eladio das Familienunternehmen. Während seiner Zeit brachte Don Eladio den Nektar der Götter, unter verschiedenen Namen wie ‚Mexican Brand‘, ‚Mexican Whiskey‘, ‘Tequila‘ oder als Aperitif, in die Welt. Während der mexikanischen Revolution, half Eladio dabei, Tequila als Mexikos Nationalgetränk zu etablieren.
Er gründete auch die Brennerei La Constancia.
Don Eladio starb 1946, und hinterließ das Familienunternehmen wiederum seinen Sohn, Francisco Javier. Dieser brachte einen Wandel in die Tequila-Industrie und sorgte dafür, dass die Familienmarke die bekannteste der Welt wurde. Die wichtigste Sache, die Don Javier für die Branche geleistet hat, war seine Beihilfe zur Einführung des Ursprungssiegels für Tequila.
Während einer Geschäftsreise nach Japan in den späten 1960er Jahren, kam Don Javier an einer Flasche japanischen Tequila vorbei. Dadurch verärgert, erklärte er, dass Tequila nur in Mexiko hergestellt werden kann, und eigentlich auch nur in der Gegend um Tequila. 1973 stellte eine Gruppe Tequila Produzenten, von Don Javier angeführt, einen Antrag auf eine Ursprungskennzeichnung (appelation of origin), dieser konnte jedoch erst 1996 durchgebracht werden, als die Welt die Herkunft von Tequila offiziell anerkannte.
Don Javier kaufte ein Stück Land in der Stadt Tequila und baute eine Hazienda auf dem höchsten Punkt der Stadt, um die Brennereien seiner Konkurrenten im Blick zu haben. Auf diesem Stück Land baute er seine kleine Brennerei, die Don Javier ‚La Fortaleza‘ taufte.
Mit einem kleinen Steinofen, einer Grube, ein paar Hölzernen Gärungsbottichen und 2 kleinen Kupferbrennblasen, produzierte die Familie bis 1968 dort Tequila.
Da die Brennerei nicht effizient genug war und nicht viel Tequila produziert, wurde sie geschlossen und in ein Museum umgebaut, wo das ursprüngliche Tequila-Handwerk den Interessierten nahe gebracht wird.
Don Javier verkauft das Familienunternehmen im Jahr 1976, wobei die Familie das Land mit ihrer Hazienda und der Brennerei behielt.
Im Jahr 1999 fing Don Javiers Enkel, Guillermo, damit an, die Brennerei wieder ans Laufen zu bringen.
Er wuchs mit dem Gedanken auf, mit einem Jet samt Mariachi-Band um die Welt zu fliegen und den Familien-Tequila zu verkaufen.
Als sein Großvater das Unternehmen jedoch 1976 verkaufte, brach es Guillermo das Herz. Dennoch hatte er eine Liebe und Leidenschaft für Tequila – den Geist und die Stadt.

Nach mehreren Jahren der Renovierung und harter Arbeit, bekam Don Guillermo die Brennerei ‚La Fortaleza‘ wieder zum Laufen, so dass Tequila in der gleichen Weise hergestellt werden konnte, wie es 100 Jahr zuvor üblich war: mit einem kleinen Steinofen in dem die Agaven gekocht wurden, mit einem / einer Tahona, die/ der die Säfte aus der Agave presst, Holzbehälter für die Fermentation und 2 originale Kupfertöpfe für die Destillation.
Das Ziel der Familie ist es, den besten Tequila herzustellen, ohne auch nur eine Veränderung im Herstellungsprozess, bis zum heutigen Tag.
Während seine Familie in der Vergangenheit die Tequila-Industrie immerzu vorangetrieben hat, blickt Don Guillermo zurück. Sein Ziel ist es, mit traditionellen und handwerklichen Methoden den bestmöglichen Tequila herzustellen. „Damit ehren wir unsere Ur-Ur-Großvater, Urgroßvater und Großvater.“
Viva Los Abuelos !! Viva Fortaleza !!


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